FAQs
Häufig gestellte Fragen
-
Cargo Check AI ist eine KI-gestützte Plattform zur automatisierten, nachvollziehbaren und revisionssicheren Verifizierung von Frachtführern und Subfrachtführern – vor und während der Auftragsvergabe.
Die Lösung schützt Speditionen, Verlader, Transportplattformen und Versicherer vor Fake-Carriern, Phantomfrachtführern, Dokumentenfälschungen und digitalem Frachtbetrug. -
Sehr groß – und massiv wachsend.
Laut Branchenverbänden und Versicherern hat sich die Zahl der Fälle in Europa innerhalb weniger Jahre vervielfacht:549 Mio. € registrierte Frachtverluste in der EU (2023) – ein Anstieg von +438 % im Vergleich zu 2022 (TAPA).
> 8,2 Mrd. € jährlicher Gesamtschaden durch Ladungs- und Frachtkriminalität in Europa (EU-Parlament).
In Deutschland verschwindet alle 3 Tage eine komplette Lkw-Ladung (GDV).
Durchschnittlicher Schaden pro Phantomfrachtfall: 180.000–250.000 € (GDV, KRAVAG).
2025 wurden bereits hunderte Fälle allein in Q1 europaweit registriert (Trans.INFO).
Phantomfrachtführer gelten inzwischen als eine der professionellsten Formen organisierter Kriminalität in der Logistik.
-
Phantomfrachtführer verursachen Schäden in Millionenhöhe und gefährden:
Güterwerte
Versicherungsdeckung / Regress
Reputation
Supply-Chain-Stabilität
Rechtssicherheit
Ein einzelner Fake-Carrier kann ganze Lkw-Ladungen verschwinden lassen, oft mit kaum nachvollziehbaren Spuren.
Viele Versicherer verlangen mittlerweile nachweisbare Prüfprozesse vor Auftragsvergabe. -
Laut TAPA, GDV und HDI:
Elektronik
Pharma & Medizinprodukte
KFZ-Teile & Reifen
Kupfer & Metalle
Alkohol & Lebensmittel
hochwertige Konsumgüter
Textilien & Mode
Grundlagen
-
Die Plattform richtet sich an:
Speditionen und Transportlogistiker
Verlader / Industrie / Handel
3PL- und 4PL-Unternehmen
Frachtbörsen, Marktplätze und digitale Transportplattformen
Versicherer, Makler und Assekuradeure
Compliance-, Audit- und Risikomanagement-Abteilungen
-
Cargo Check AI richtet sich an Verlader, Speditionen, Logistikdienstleister und Einkaufsabteilungen, die regelmäßig mit neuen oder wechselnden Frachtführern arbeiten.
Zielgruppe
-
Wie prüft Cargo Check AI?
Cargo Check AI analysiert bereitgestellte Unternehmens- und Dokumentendaten mithilfe KI-basierter Mustererkennung, historischer Fraud-Daten (Red List) und strukturierter Risikokriterien.
Wir prüfen insbesondere:
Stammdaten des Unternehmens (Name, Adresse, UID, Ansprechpartner)
Plausibilität und Konsistenz von Kontaktdaten (E-Mail-Domain, Telefonnummer)
Abgleich mit bekannten Fraud-Fällen und Red-List-Einträgen
KI-basierte Analyse von Risikomustern und Anomalien
Hochgeladene Dokumente (z. B. Lizenz, Versicherungsbestätigung, Gewerbenachweis)
Dokumente auf Auffälligkeiten, Inkonsistenzen und potenzielle Manipulationen
Abgleich zwischen gemachten Angaben und eingereichten Dokumenten
Das Ergebnis ist ein strukturiertes Risikoprofil mit transparenter Ampelbewertung:
✅ Auftrag freigeben
⚠️ Klärungsbedarf
❌ Erhöhtes RisikoAlle Prüfschritte werden dokumentiert und sind nachvollziehbar.
-
Zu den erfassten und analysierten Daten gehören:
Unternehmensdaten
Firmenbuch/Handelsregister
UID / MwSt-Nummer (VIES-Prüfung)
Firmenalter, frühere Adressen
Domain, DNS-Daten, Serverstandort
Kontaktwege (Telefon, E-Mail, Social Profiles)
Dokumente
EU-Lizenz / Gewerbeberechtigung
Versicherungsbestätigungen inkl. Gültigkeit und Deckungssumme
Zulassungsdokumente, Fahrerdaten
CMR-Frachtbrief
ADR-/GEFA-Dokumente
Referenzen, Frachtabrechnungen, Mautbelege
Risikofaktoren
Abweichungen zwischen Registern und eingereichten Dokumenten
Domain-Fakes („cmr.at“ → „cmrr.at“), Telefonnummernvarianten
Häufige Wechsel der Rechtsform / Adresse
Bare-Bones-Webseiten, auffällige Hosting-Standorte
Auffälliges Preisverhalten usw.
Cargo Check automatisiert damit viele der Prüfungsschritte, die z. B. GDV, TIS, TAPA und Versicherer seit Jahren empfehlen.
-
Automatische Prüfung: 5–30 Sekunden
Dokumentenprüfung (KI): < 1 Minute
Manuelle Expertenprüfung (bei Bedarf): 1–24 Stunden
-
Laut Versicherern, GDV, KRAVAG, TAPA und Trans.INFO gehören dazu u. a.:
Identitätsdiebstahl
(leicht veränderte Domain, E-Mail, Telefonnummer; Logo kopiert)Gefälschte EU-Lizenzen, CMR-Versicherungen und Betriebsgenehmigungen
Scheinfirmen, die nur zum Zweck der Warenunterschlagung gegründet wurden
Übernahme gefährdeter/insolventer Speditionen als „Hülle“
Weiterverkauf oder Missbrauch echter Frachtenbörsen-Accounts
Manipulierte Abladeadressen kurz vor Lieferung
IBAN-Manipulation / Zahlungsbetrug (CEO-Fraud im Transport)
Fake-Google-Standorte und gefälschte Webseiten
Cargo Check erkennt diese Muster durch Kombination aus Datenabgleich, KI, Red-List-Sync und technischen Prüfmechanismen.
Funktionsweise
-
Ein Großteil der Fälle entsteht auf oder über Frachtenbörsen, wenn:
Accounts gekapert werden
Profile echt aussehen, aber Kontaktdaten verändert sind
neue Firmen ohne Historie wertvolle Frachten annehmen
Referenzen und Unterlagen gefälscht hochgeladen werden
Cargo Check hilft, indem alle Börsen-Daten automatisiert geprüft und mit offiziellen Quellen abgeglichen werden.
-
Red-Lists sind interne Risiko- und Warnlisten.
Sie enthalten:bekannte Fake-Carrier
Unternehmen mit mehrfach auffälligen Mustern
Versicherungswarnhinweise
gemeldete Verdachtsfälle
frühere Schadenfälle
abweichende Datenkonstellationen
technische Risikosignale
Diese Listen werden laufend aktualisiert und fließen anonymisiert in die Risikobewertung ein.
-
Cargo Check erhöht die Sicherheit erheblich, kann aber keine absolute Sicherheit garantieren.
Kriminelle Methoden entwickeln sich weiter – die Plattform unterstützt bei der Prävention, ersetzt jedoch nicht die Sorgfaltspflichten des Auftraggebers. -
Eine vollständige Betrugsvermeidung kann nicht garantiert werden.
Cargo Check AI reduziert Risiken, ersetzt aber keine organisatorischen oder vertraglichen Sicherheitsmaßnahmen.
Risiken & Schutz
-
Sie können über das Meldeformular von Cargo Check folgende Dinge melden:
Schadenereignisse
verdächtige Frachtführer
gefälschte Dokumente
Fake-Domains oder E-Mail-Adressen
IBAN-/Zahlungsbetrug
auffällige Transportereignisse
Jede Meldung wird vertraulich behandelt und Experten prüfen, ob eine Red-List-Erfassung erforderlich ist.
-
Cargo Check:
dokumentiert jede Prüfung revisionssicher
erfüllt Anforderungen von Versicherern und Verbänden (GDV, TIS, TAPA)
hilft bei Nachweis der Sorgfaltspflichten
reduziert Haftungsrisiken und Regressrisiken
ermöglicht jederzeitige Export- & Auditfähigkeit
In vielen gerichtlichen Fällen (z. B. OLG Düsseldorf) wurde eine unzureichende Frachtführerprüfung als grob fahrlässig gewertet – mit massiven Eigenbelastungen für den Spediteur.
-
DSGVO-konform
Verarbeitung ausschließlich in der EU
Datenverschlüsselung (TLS 1.3 / AES-256)
definierte Löschfristen
keine Datenweitergabe ohne Rechtsgrund
revisionssichere Speicherung
-
Alle Prüfberichte bleiben während der Vertragslaufzeit im System dokumentiert und abrufbar.
-
Nein. Alle dargestellten Prüfberichte und Screenshots enthalten ausschließlich fiktive Demo-Daten und dienen nur der Illustration.
Meldung & Compliance
-
Ja – Cargo Check kann anbieten:
API-Schnittstelle
Mehrfachprüfungen (Bulk)
Webhooks
geplante Anbindung an Frachtenbörsen
Enterprise-Integrationen
-
Cargo Check bietet verschiedene Modelle:
Basic (Einzelprüfungen)
Pro (Nutzerlizenzen)
Enterprise (API, Bulk, SLA, Red-List-Sync)
Versicherer-Edition (erweiterte Analyse & Fraud Intelligence)
-
Nach Erreichen des monatlichen Limits können zusätzliche Prüfungen flexibel hinzugebucht oder das Paket angepasst werden.
-
Ein Arbeitsplatz entspricht einem Nutzerzugang (Login).
Arbeitsplätze sind nutzerbezogen, nicht gerätegebunden.
Weitere Nutzer können jederzeit ergänzt werden. -
Cargo Check AI ist kostenpflichtig, weil es als vorgelagerter Risikofilter im Dispositions- und Einkaufsprozess dient.
Das System kombiniert, bewertet und dokumentiert relevante Risikosignale automatisiert und schafft so eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Der Nutzen liegt in Zeitersparnis, Prozesssicherheit und der Reduktion potenzieller Betrugsschäden.
Integrationen & Lizenzen
-
Nein. Cargo Check AI liefert automatisierte Risikohinweise und Entscheidungsgrundlagen.
Es ersetzt weder rechtliche Beratung noch interne Compliance- oder Sorgfaltspflichten.
Die finale Entscheidung liegt stets beim Nutzer. -
Nein. Die Ampelklassifizierung ist eine Risikobewertung, keine Anweisung.
Bei „Rot“ empfiehlt Cargo Check AI erhöhte Vorsicht und zusätzliche Prüfungen.
Die Entscheidung trifft der Nutzer gemäß seinen internen Vorgaben.